Future Retail Opportunities Wachstumspotenziale richtig nutzen

Future Retail Opportunities: Wachstumspotenziale richtig nutzen

Die K5 FUTURE RETAIL CONFERENCE in a nutshell? Oder was treibt eigentlich die Köpfe hinter der K5 Konferenz an? Diese Einblicke gewährte am Ende des ersten Tages Sven Rittau, einer der beiden Macher der K5, höchstpersönlich in seiner Abschluss-Keynote. Zum Finale unserer Recap Reihe zur K5 2017 erfährst Du, wie Händler, Marken, Hersteller und Investoren mit dem rasanten Wachstum im digitalen Handel umgehen sollten. Im Vortrag selbst gibt auch Investment-Guru Florian Heinemann von Project A Ventures seine Einschätzungen dazu ab. Ein Vortrag, der zeigt, wie alle Player, Macher und Entscheider der digitalen Handelsszene ihr eigenes Wachstumspotenzial richtig nutzen können.

 

K5: The reason WHY

Wirft man einen Blick auf die aktuellen B2C Online-Anteile (Stand 2016/17), stehen wir bei 10-15%, je nach Ländermarkt und Produktkategorie. Laut Sven Rittau war das grundlegende Problem der E-Commerce Branche bisher, dass man viel zu früh angefangen hat, die unternehmerischen Aktivitäten auf die Optimierung dieses geringen Prozentanteils auszurichten, anstatt sich als gesamte Branche auf die noch zu verteilenden 85 – 90% zu stürzen. Denn der Raum für Wachstum ist definitiv gegeben. Allein Amazon dokumentiert mit einer CAGR von knapp 30% eindrucksvoll eine Verzehnfachung der Umsätze in den letzten 10 Jahren. Exponentielles Wachstum ist also möglich. Und wenn ein Zooplus für die erste Milliarde 17 Jahre benötigt und die zweite Umsatzmilliarde in drei Jahren übersprungen werden kann, ist der Primat des unternehmerischen Handelns glasklar: Wachsen, Wachsen, Wachsen. #HockeyStickScenario #IYF

 

Aus Sicht von Anlegern und Investoren ist zudem die Frage spannend, wo wir uns als Branche / Segment auf dieser exponentiellen Kurve befinden? Der GLORE Fonds vertritt hierbei die These, dass wir immer noch am Anfang stehen und eine Verdopplung / Verdreifachung als Segment und damit für die einzelnen Firmen auf eine Sicht von 10 Jahren mehr als drin sein sollte.
Und nachdem seit 2015 viele Unternehmen weltweit an die öffentlichen Kapitalmärkten gegangen sind, war es an der Zeit, ein strukturiertes Produkt aufzulegen, welches ALLEN interessierten Anlegern ermöglicht, einfach und zu geringen Kosten an diesem Wachstum.

Der Global Online Retail Fonds investiert ausschließlich in börsennotierte E-Commerce Firmen. Aber im nicht öffentlichen Segment, im Bereich zwischen 10 bis 100 Mio EUR Umsatz, gibt es ebenfalls wahnsinnig viele exzellent aufgestellte E-Commerce Firmen, an die sich VC-Investoren gar nicht mehr heranwagen. Die Frage lautet: Woher kommt für genau für diese Firmen das Wachstumskapital? Für die Börse sind sie meist noch zu klein.

 

6 Thesen für FuRe Opportunities

Laut Sven Rittau könnten für Investoren bei privat gehaltenen E-Commerce Companies folgende Kriterien entscheidend für ein Investment sein:

  1. Private E-Commerce Unternehmen mit einer CAGR von +20% haben schon mal gute Chancen.
  2. Idealerweise handelt es sich um Marktführer einer bestimmten Nische. Nicht zu klein also >10 Mio EUR Umsatz
  3. sowie eine klare Wachstumsfokussierung.
  4. Wer sich zudem auf Cash-Flow Management und nicht auf Earnings konzentriert (“if you sell on earnings, you are selling the past!”) und, wie Sven betont,
  5. sein operatives Geschäft im Griff hat, ist gut aufgestellt.
  6. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Unternehmensgründer selbst auch noch im Management aktiv sind. Denn ein klares Commitment bzw. die Passion für das eigene Business kann unter Umständen eine treibende Kraft im Unternehmen sein.

 

“Performance doesn’t follow a stereotype”

Gut, wir sehen also, dass Größe und eine führende Rolle im Markt deutliche Kriterien für ein Investment sind. Darüber hinaus gibt es allerdings weitere Aspekte. Als VC-Guru hat Florian Heinemann da klare Vorstellungen: Jegliche Art einer systematischen “growth engine” kann ausschlaggebend sein, als VC in ein Unternehmen mit reinzugehen. Ob es sich hierbei um einen Mix aus Kundenakquise und CRM oder einem wachsenden Eigenmarkenanteil handelt, ist egal. Wichtig ist eine hinter allem stehende Systematik, wo erkennbar ist, dass diese nicht innerhalb eines Jahres einreißt. Das betreffende Unternehmen muss auch verstehen, warum es überhaupt in der Lage ist, Wachstum hinzulegen und welche Mechaniken dahinter stecken. Und solange die Mechaniken bzw. der Treiberbaum nicht dazu neigt, lückenhaft zu sein, steht für Heinemann einer Zusammenarbeit nichts im Weg.

 

Mehr über Investment und Wachstum im K5 Blog:

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