4 Tipps, damit SEO und Content Marketing funktionieren

4 Tipps, damit SEO und Content Marketing funktionieren

Die Relevanz von SEO und Content Marketing hat sich in den letzten Jahren stark verändert, der Kampf um Kunden ist in vollem Gange. Die Zeiten, als Werbung Nutzern noch ins Auge fiel und bestenfalls zum Kauf bewegte, sind vorbei. Viel eher verhält es sich so, dass Werbende durch die hohe Anzahl der Konkurrenz um Kunden, vor allem aber um deren Aufmerksamkeit “betteln” müssen. Händler sollten versuchen durch richtiges Content Marketing ihren Shop so zu platzieren, dass der Kunde genau das findet, was er sucht. SEO-Experte Andre Alpar hat auf der K5 2017 erklärt, worauf es dabei ankommt.

1) Content zweckgebunden einsetzen

Um gutes Content Marketing machen zu können, ist es zunächst wichtig, zu überlegen welche Art für welchen Zweck verwendet werden soll. Man unterscheidet zwischen transaktionalem Content, Branding/Informational Content und Social Content. Ziel aller drei Arten ist es, den Need des Kunden zu erfüllen. Während beim transaktionalen und informationalen Content SEO vorwiegend durch Produktbeschreibungen zum Tragen kommt, dient Social Content der allgemeinen Unterhaltung und hat mit Verkauf erstmal wenig zu tun. Beim Branding Content muss man beachten, ob es sich um Content handelt, der häufige bzw. klassische Suchanfragen bedienen soll, oder ob damit saisonal bedingtes Suchinteresse befriedigt werden soll . Wer versteht, welcher Content wie funktioniert, kann ihn zu seinem jeweiligen Zweck richtig ausspielen.

 

2) Mehrwert bieten

Geht es darum Kunden ein besseres Angebot als Amazon zu liefern, spielt ein Faktor eine wesentliche Rolle: Nicht nur den Verkauf in den Fokus zu stellen, sondern auch einen darüber hinausgehenden Mehrwert zu bieten. Zalando beispielsweise stellt dies ganz geschickt an, indem sie sich das hohe Suchvolumen der Anfrage “Krawatten binden” zunutze machen. Hierbei handelt es sich um Branding bzw Informational Content. Zalando nutzt die häufig auftretende Suchanfrage “Krawatten binden” also, indem sie nutzenstiftende Inhalte dazu in einer Sektion auf ihrer Seite einbinden und dann auf passende Angebote in ihrem Shop aufmerksam machen. Dem Kunden allgemein zu helfen ist auch ein gut funktionierender Ansatz. So bieten auch FAQs oder Erklärungstexte das Potenzial den Nutzern einen Mehrwert zu liefern und so indirekt Verkäufe zu triggern. Wer als Händler mehr als die Basisfunktion des Verkaufs erfüllen kann, positioniert sich in zwei Bereichen ganz vorne: Bestandskundenmarketing und Neukundenakquise.

 

3) Content richtig teilen

Aus der Sicht vom Experten ist die Content-Erstellung wesentlich überfinanzierter als für dedizierten Content zu sorgen. Generell gilt, dass auch hierbei zwischen den verschiedenen Content Arten unterschieden werden muss. Denn nicht jede Verbreitungsart ist für alle gleich nutzbringend. (s. Slide, Seite 22) Das bezieht sich auf bezahlte Maßnahmen – also z.B. Google Adwords oder Facebook-Ads – und kostenfreie, wie beispielsweise Newsletter, Mailings etc
Generell ist wichtig ist, dass Gleichgewicht zwischen klarer Erstellung des vermarktbaren Contents jenseits der eigentlichen Produkte und der Vermarktung des Contents herrscht.

 

4) Mobiles Potenzial richtig verstehen und nutzen

Betrachtet man die Entwicklung der Nutzung der diversen Endgeräte, ist ein Rückgang von älteren Devices erkennbar. Händler müssen sich allerdings die Frage stellen, ob es Sinn macht mit Content und Vertrieb die “mobile first”-Denke zu adaptieren. Wenn man sich aktuell jedoch anschaut, an welcher Stelle Conversion stattfindet, liegt der Trend noch deutlich bei Desktop. (s. Slide 26) Für mobil getätigte Transaktionen sind die Displays der mobilen Devices meist nicht ausreichend. Dass man deshalb als Händler nun nicht voll auf “mobile first” setzt, muss kein Nachteil sein. Denn immerhin eignen sich Desktops durch ihren großen Screen hervorragend für größere Beschreibungs-, Beratungs- oder Erklärungstexte. Eine Möglichkeit, um den Kunden Stück für Stück zum Kauf zu führen. Da das aufgrund des kleineren Bildschirms mobil nicht gut funktioniert, ist besonders eines wichtig: Dass zum Top-Content, der desktop-ausgerichtet ist, immer eine mobile Version besteht. Da Content via mobile auch anders konsumiert wird, muss man verschiedene mobile Use Cases verstehen, um Content richtig adaptieren zu können.

 

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