Keller Sports auf seinem Weg zum Premium-Anbieter

Keller Sports auf seinem Weg zum Premium-Anbieter

Eigentlich könnte Keller Sports bald ein Buch veröffentlichen, mit dem Titel “Customer Retention like a Boss”. Denn seit Anfang des Jahres krempelt sich Keller Sports vom Sportartikel-Onlineshop zum Premium-Anbieter, mit attraktiven und smarten Kundenbindungs-Programmen um. Wo immer ein Beispiel für ein gutes Customer Retention Programm abseits von Amazon Prime benötigt wird, findet Keller Sports mit Keller Sports Premium, Keller Studios und nun Keller sMiles Erwähnung. Wie sehr können solche innovativen Ansätze, tatsächlich auf Kundenzuwachs und -bindung einzahlen?

 

Kundentreue zahlt sich aus

Nach ca. 10 Jahren haben sich Co-Founder und CCO Moritz Keller und sein Team wohl gedacht, dass es mal an der Zeit wäre, treue Stammkunden zu belohnen und dabei Neues auszuprobieren. Die technische Komponente kommt dabei nicht zu kurz. Wir wollen wissen, wie genau Keller Sports das anstellt und welche weiteren Projekte in der Pipeline sind.

Angefangen hat Keller Sports damit schon vor zwei Jahren. Mit Keller Studios begann der Sportartikelhändler seinen Stammkunden die Möglichkeit anzubieten in über 1000 Sportlocations bis zu 4 mal im Monat zu trainieren, für 29,90 Euro. Damit nicht genug. Keller Sports hat tatsächlich verstanden, wovon seine Kunden auf alle Fälle profitieren können und wollen: mit der Keller Sports Premium-Mitgliedschaft erhalten Kunden für 12 Monate 10% Rabatt auf alle Artikel. Für einmalige 9,99 Euro. Und Premium-Mitglieder erhalten zusätzlich exklusiven Zugriff auf streng limitierte Produkte. Also mehr Premium geht ja wohl echt nicht.

 

Nach Fleiß folgt Preis

Doch. Moritz Keller und sein Team haben noch einen drauf gesetzt. Keller sMiles ist die erste App, die ihre Nutzer für ihr hartes Training belohnt. Mit jeder Aktivität werden Punkte gesammelt, die anschließend im Shop eingelöst werden können.
Klingt ein bisschen nach dem Flugmeilen-Sammelprogramm der Lufthansa, oder? Aber genau die haben das Konzept der Kundenbindung schon längst verstanden (zahlreiche Streiks und Flugausfälle lassen wir an dieser Stelle mal außer Acht): Ich nutze/fliege/trainiere, sprich investiere Zeit und Energie – und dafür bekomme ich was zurück. Funktioniert ausgezeichnet, denn gerade im Sport ist das ja immer so eine Sache – mich müsste zum Viel-Reisen zumindest niemand groß überreden. Aber sich nach einem langen Arbeitstag noch dazu zu motivieren 5 Meilen zu laufen? Puh, schwierig. Was hätte man denn davon, außer eine gute Kondition und ein allgemeines Wohlbefinden? Dafür bräuchte man ja immer auch irgendwie funktionstüchtige Sportklamotten, weil schick und stylisch möchte man dabei ja auch noch aussehen. “Aber Keller sMiles ist doch dann genau DAS richtige für Dich?!”

 

Technik, die begeistert und motiviert

Ob das der genaue Beweggrund für die Entwicklung dieser App war, ist nicht so recht bekannt. Fleißig sein, Punkte sammeln und bei den Artikeln der Keller Sports Premium-Partner ordentlich absahnen. Co-Founder und CCO Moritz Keller hat das Problem der Sportler erkannt und sich dem angenommen.
Soviel zum Hintergrund. Aber wie genau funktioniert das denn mit dem Punktesammeln, also besonders technisch betrachtet? Die App kann mit diversen Activity-Tracker Apps verbunden werden. Also egal, ob ich radfahre, laufe – alles, was an sportlicher Bewegung und Aktivität mobil getrackt werden kann, lässt das Punktekonto wachsen.

 

Und in der Praxis?

In der Theorie klingt das nach einem durchdachten Kundenbindungstool. Aber wie kommt Keller sMiles wirklich bei den Nutzern an? Und ist das Punkte-Sammel-Programm tatsächlich so motivierend? Sportartikel zu shoppen kann ja dabei nicht die einzige Motivation sein. Wir haken deswegen nochmal nach: Am 3. Juli wird Co-Founder und CCO Moritz Keller berichten, wie der Start der App verlaufen ist und wie Keller Sports mit der größten, damit einhergehenden Herausforderung umgehen wird: wie können Sportler – neben dem Shopping-Aspekt – zusätzlich motiviert werden, Keller sMiles zu nutzen? Wir sind auf seine Antworten gespannt.

Wer jetzt schon neugierig geworden ist, kann sich bis zur Konferenz mit dem ChefTreff-Podcast von Sven Rittau mit Moritz Keller auf zwei spannende Tage im Juli einstimmen.

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