Hoch motiviert im Job: Wie die Mitarbeiterzufriedenheit gemessen und gesteigert werden kann

Etwa ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir in der Arbeit – logisch, dass der Job da keine Bauchschmerzen verursachen soll – das Thema Mitarbeiterzufriedenheit wird deswegen immer zentraler. Und falls es nicht passt: Jobwechsel waren selten so einfach, wie in der Zeit von Fachkräftemangel und Selbstverwirklichung. Vor allem junge Talente achten sehr darauf, dass das Arbeitsumfeld und die Work-Life-Balance stimmen. Wie können Mitarbeiter*innen im Unternehmen gehalten werde, ist hier die Frage. Zufrieden müssen sie sein – und zwar rundherum.

 

 

Nur Geldverdienen reicht nicht 

 

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Menschen nur gearbeitet haben, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken und die Familie zu ernähren. In unserer westlichen Gesellschaft sind wir längst an der Spitze der Bedürfnispyramide angekommen. Abraham Maslow entwickelte in den 1940er und 50er-Jahren das einfache Bild der menschlichen Bedürfnis-Hierarchie. Ganz unten in der Pyramide ist das Grundbedürfnis, darüber nacheinander das Sicherheitsbedürfnis, das soziale Bedürfnis, das individuelle Bedürfnis und das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. In Europa kann davon ausgegangen werden, wenn es um Mitarbeitende geht, dass das Grundbedürfnis nach Nahrung und Unterkunft erfüllt ist. 

 

 

The long road zur Selbstverwirklichung

 

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist mit einem festen Job auch gegeben. Hier kann allerdings schon das erste Problem entstehen, denn auch durch zu niedrige Bezahlung sinkt das Sicherheitsgefühl und damit die Mitarbeiter*innen-Zufriedenheit. Tipp Nummer eins ist deswegen (eigentlich selbstverständlich), die Mitarbeitenden angemessen zu bezahlen. Durchschnittsgehälter sind online für jeden Beruf zu finden. 

 

Der nächste Schritt ist das soziale Bedürfnis, in dem Fall das der Zugehörigkeit zum Team oder zum Unternehmen. Wenn die Bedürfnisse der Pyramide nur bis zu diesem Punkt erfüllt sind, sind das die Mitarbeiter*innen, die sich zwar ins Team einfügen, allerdings nur wenig engagiert sind und gerne auch andere Jobangebote ergreifen. Wie das Vertrauen im Team gestärkt werden kann lest ihr hier:  

 

Das Bild für den Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigt den Screenshot einer Website zum Thema Unternehmensskalierung

 

Das individuelle Bedürfnis ist, wie der Begriff schon sagt, sehr unterschiedlich, je nach Werten und Zielen der einzelnen Person. Allgemein kann aber gesagt werden, dass individuelle Bedürfnisse befriedigt sind, wenn die Mitarbeitenden sich als Teil des Unternehmens und Teams betrachten, die einen erfolgreichen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Diese Menschen sind engagiert. Hier ist es wichtig, auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren und Respekt und Akzeptanz zu vermitteln

 

Die Spitze der Pyramide wurde vor allem mit der Generation Y, also mit dem größer werdenden Anteil von Millennials auf dem Arbeitsmarkt wichtig. Job und Privatleben verschmelzen immer mehr und beide Lebensbereiche sollen so gut und zufriedenstellend wie möglich verlaufen. Selbstverwirklichung steht hier im Mittelpunkt – die Mitarbeitenden müssen sich mit ihrem Job, ihrer Rolle und dem Business identifizieren können. Sie wollen das Gefühl haben, Teil eines großen Ganzen zu sein, auch andere Menschen durch ihre Arbeit inspirieren zu können und den Job geradezu lieben. Außerdem setzen Millennials auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Diese Mitarbeiter*innen sind hoch motiviert, hoch-engagiert und bilden sich gerne weiter.

 

 

Das Bild für den Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigt die Bedürfnispyramide für Mitarbeiter*innen

 

 

 

Feedback-Tools: Das Arbeitsklima in Echtzeit

 

Einen regelmäßigen und niedrigschwelligen Einblick ins Arbeitsklima versprechen Dienstleister wie teamecho, ein Stimmungsbarometer für Startups und kleine bis mittelgroße Unternehmen. Das Management-Tool lässt sich an das Unternehmen anpassen, indem Teams, Abteilungen und Rollen individuell festgelegt werden. Die Feedback-Daten sind anonymisiert, was die Teilnahmebereitschaft erhöht. Das Team kann durch Ad-hoc-Befragungen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Die Daten lassen sich auf einem interaktiven Dashboard in Echtzeit abfragen und Feedback-Daten sind für alle Mitarbeitenden sichtbar. Teamecho verspricht außerdem mehr Motivation und weniger Fehlzeiten durch das datengetriebene Personalmanagement. Es agiert als Entscheidungsgrundlage für das Management, Schaltzentrale für HR, Kompass für Führungskräfte und Sprachrohr für Mitarbeiter*innen. 

 

 

Screenshot der Website von Teamecho für den Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit

 

 

 

Effectory bietet eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten vom Unternehmenseintritt bis zum letzten Tag eines Mitarbeitenden. Die Onboarding-Befragung soll beispielsweise die Erwartungen bei Arbeitsbeginn mit der Realität abgleichen, um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen zu optimieren und so die Motivation und die Produktivität zu steigern. Das Unternehmen bietet auch eine Gefährdungseinschätzung psychischer Belastungen und unterstützt im Anschluss mit Ursachenanalyse, Zieldefinierung und empfielt zusammen mit Gesundheitsexpert*innen passende Maßnahmen. Mit der Exit-Befragung sollen versteckte Wahrheiten ans Licht kommen. Das Unternehmen bietet außerdem mehrere teambasierte Befragungen. Effectory bietet drei Modelle an, die sich nach der Unternehmensgröße richten.

 

 

Screenshot der Website von Effectory für den Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit

 

 

Das Thema Mitarbeiter*innen-Zufriedenheit wird in Zukunft eine immer größere Rolle im Arbeitsalltag einnehmen. Wer mit seinem Business im E-Commerce erfolgreich sein möchte, sollte das Feedback der Kolleg*innen im Auge behalten, um keine Talente an ein schlechtes Arbeitsumfeld zu verlieren. Praxis-Tipps von Expert*innen zum Stärken des Teamzusammenhalts, dem Umgang mit Konflikten und ganz allgemein, welche Rolle die Menschen im Unternehmen spielen, findest Du im kostenlosen K5 KLUB.

 

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Von Carolin Fest

 

 

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