Christian Fenner nu company

Skalierung eines Purpose Driven Business

 

Zu Gast: Christian Fenner, Co-Founder the nu company

Fragt man Christian Fenner, ob er und seine Mitgründer Mathias Tholey und Thomas Stoffels mit ihrem Unternehmen the nu company auch einen aufklärerischen Zweck verfolgen, antwortet er ganz klar: “Wir nennen unser Handeln zeitgemäß”. Zeitgemäß deshalb, weil die drei 2016 ein Unternehmen gründeten, das gesündere, fair gehandelte Schokoriegel in kompostierbaren Verpackungen produzieren und als Teil eines Aufforstungsprojektes für jedes verkaufte Produkt einen Baum spenden.

Wachstumskapital für weniger Zucker und mehr Bäume

The nu company will also nicht nur ein, sondern gleich drei gesellschaftliche Probleme lösen: Sie kämpfen gegen die Verschmutzung der Erde, sorgen dafür, dass Rohstoffe wie Kakao fair gehandelt werden und setzen sich für weniger Zucker in Lebensmitteln – wie den beliebten Snack-Schokoriegel – ein. Und nach vier Jahren haben sie schon einiges geschafft. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 70 Mitarbeiter, erwirtschaftete 2020 mehr als 7 Millionen Euro Umsatz und verzeichnet seit einigen Jahren eine Wachstumsrate von 200%. Doch um ein Purpose Driven Business skalieren zu können und um ihrer Vision von 1 Milliarde neu gepflanzter Bäume bis 2030 näher zu kommen, ist Wachstumskapital notwendig, so Christian Fenner.

Dieses Wachstumskapital, welches sie Ende 2020 in einer erfolgreichen Finanzierungsrunde unter anderem mit Nico Rossberg einsammelten, fließt nun in die Produktentwicklung, weitere Expansion und in den Bereich E-Commerce. Da the nu company mit einer Offline First Strategie startete und erst später – zuletzt durch den Corona Lockdown angestoßen – das Augenmerk auf den eigenen Onlineshop legte, sei die E-Commerce Abteilung fast wie ein kleines eigenes Startup im Startup, erzählt Christian im Interview schmunzelnd.

Der Corona Lockdown wirkte nach anfänglichem Tief – aufgrund geringerer Fluktuation in den Innenstädten – schließlich als Booster für den Onlinehandel. The nu company bildete mit ihren Produktkategorien verschiedene Use Cases und holte so die Zielgruppe auf verschiedenen Ebenen ab. Allen voran der Use Case „Home Office“, welcher online mit Bundlings, Abo Modellen sowie B2B Angeboten umgesetzt und vermarktet werden soll. Das mittlerweile größere Augenmerk auf den Onlinemarkt scheint zu fruchten. 50% des Umsatzes läuft über den Vertriebskanal. Zudem würden sich Offline und Online Aktivitäten von the nu company gegenseitig pushen. Erhöhe the nu company die Ad Spendings online, so stiegen auch die Absatzzahlen im Retail.

 The nu company – Die Plattform für Snack Momente

In fünf europäischen Ländern ist the nu company online und profitabel. Den starken Markenaufbau wollen die Gründer nutzen und auch außerhalb der DACH Region vermehrt in den Lebensmittel Einzelhandel vordringen. Zudem soll das Produktportfolio ausgebaut werden, mit allem  was man nicht kochen muss, so Christian. Die Website von the nu company soll zur Plattform für verschiedenste Snack Momente werden. Langfristig liebäugelt Christian schon mit dem US Markt.

In den letzten vier Jahren hat the nu company es geschafft, aus einem Hipster Schokoriegel ein Produkt für die Kasse im Bio Markt, der Drogerie als auch den REWE oder Edeka Supermarkt zu verwandeln. Doch um die Brücke in den Mainstream wirklich zu schlagen, meint Christian, braucht es Zeit. Dabei sei nicht nur unternehmerisches Handeln, sondern auch gesellschaftliches Umdenken sowie politische Maßnahmen gefordert.

Hör’ rein in die neue Podcast Folge und erfahre noch mehr über Christian Fenner und the nu company.

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