K5 ChefTreff #112 mit Sven Witthöft von VYTAL: Wie ein Mehrwegsystem Convenience Food umkrempelt

Sven Witthöft von VYTAL: wie ein Mehrwegsystem Convenience Food umkrempelt

Zu Gast in ChefTreff Folge #112: Sven Witthöft von VYTAL

Die Geschichte von VYTAL beginnt mit einer Feststellung: jährlich rund 226 kg Verpackungsmüll pro Kopf können nicht die Lösung von Food Delivery sein, geschweige denn die Zukunft. Deshalb, das erzählt Co-Founder Sven Witthöft im ChefTreff-Interview, beschließen er und sein Mitgründer Tim Breker eine Lösung zu finden. Eine Lösung, die mit einer nachhaltigen, verantwortungsbewussten Lebensweise vereinbar ist und dem Komfort von geliefertem Essen keinen Abbruch tut. Und Inspiration gibt es bereits – in Form von Mehrwegbechern für Heißgetränke. Ein System, das sich in der Theorie auch auf Convenience Food übertragen lassen sollte. Für eine realistische Einschätzung ihres Konzeptes wenden sich Sven und Tim an potenzielle Partner*innen und Kund*innen. Das Feedback ist gut, die Kalkulationen sind abgeschlossen und in den Niederlanden finden die Gründer einen Produzenten für die Mehrwegschalen. Im Juni 2019 fällt schließlich der offizielle Startschuss für VYTAL.

Sven Witthöft von VYTAL: wie ein Mehrwegsystem Convenience Food umkrempelt

Zu Gast in ChefTreff Folge #112: Sven Witthöft von VYTAL

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Nachhaltig, digital und unkompliziert

Im ersten Schritt wenden sich Sven und Tim mit den Behältern und einer App an Gastronom*innen, die schon drei Monate nach der Gründung von VYTAL erscheint. Die Gründer setzen zudem von Beginn an auf das Feedback der Kund*innen, digital wie analog. So hat sich VYTAL schon in einer ersten Kantine etabliert, bevor die App für Kund*innen überhaupt live geht.

Die enge und transparente Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat für die Gründer ohnehin einen hohen Stellenwert. Das System ist daher so unkompliziert wie möglich gehalten, vergleichbar mit dem Prinzip einer Bibliothek. Jeder registrierten Person erhält über die VYTAL-App einen individuellen QR-Code, ebenso wie jeder Behälter. Für den Leihvorgang werden Nutzer*innen-Code und Behälter-Code gescannt und so miteinander verknüpft. Die Nutzung des VYTAL-Systems ist für Kund*innen zudem kostenlos. Nach dem Leihvorgang können die Behältnisse innerhalb von zwei Wochen bei allen VYTAL-Partner*innen zurückgegeben werden. Und auch die Partner*innen des Start Ups haben einen finanziellen Vorteil. Denn sie zahlen nur pro Befüllung eines Behälters, also nur dann, wenn auch tatsächlich eine Einwegverpackung eingespart wurde. Eine bewusste Kalkulation, die den Partner*innen einen finanziellen Vorteil für ökologisches Handeln liefern soll, wie Sven im ChefTreff-Podcast erklärt.

 

Ein System mit internationalem Potenzial

Natürlich kam auch bei VYTAL die Frage nach Wachstum und entsprechenden Mitteln auf, so Sven Witthöft im Gespräch, denn bis Anfang 2020 war das Start Up selbst finanziert. Doch dann folgten innerhalb kurzer Zeit sowohl die Zulassung zum EXIT Gründerstipendium, als auch ein medienwirksamer Auftritt in der Fernsehshow ‘Die Höhle der Löwen’. Dieser brachte Sven und Tim nicht nur Reichweite, sondern auch einen Investor.

Sven und Tim holen mit Fabian Barthels, einem ehemaligen Arbeitskollegen, außerdem einen weiteren Mitgründer an Bord. Was als vielversprechende Idee begonnen hatte, entwickelt sich nun rasant zum Erfolg. Die Zahl an Partner*innen steigt immer weiter und das auch außerhalb des deutschen Markts. VYTAL gelingt es nicht nur sich auf dem österreichischen, sondern auch auf dem französischen Markt zu positionieren. Vor allem in Paris findet das Mehrwegsystem Anklang. Natürlich sollen noch weitere europäische Märkte erschlossen werden. Und die Zeichen stehen gut, schließlich ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Eine Handvoll der insgesamt rund 2000 Partner*innen ist inzwischen sogar schon in England, Belgien und Norwegen zu finden. Das System für nachhaltigen Komfort trifft einen aktuellen Nerv.

Na, bist Du neugierig geworden? Willst Du noch mehr über die Möglichkeiten von VYTAL für die Food-Branche erfahren? Oder ob das Mehrwegsystem auch für Dich und Dein Unternehmen geeignet wäre? Dann hör rein in die 112. Folge unseres K5 Podcasts ChefTreff. Es lohnt sich!

Nachhaltig, digital und unkompliziert

Im ersten Schritt wenden sich Sven und Tim mit den Behältern und einer App an Gastronom*innen, die schon drei Monate nach der Gründung von VYTAL erscheint. Die Gründer setzen zudem von Beginn an auf das Feedback der Kund*innen, digital wie analog. So hat sich VYTAL schon in einer ersten Kantine etabliert, bevor die App für Kund*innen überhaupt live geht.

Die enge und transparente Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat für die Gründer ohnehin einen hohen Stellenwert. Das System ist daher so unkompliziert wie möglich gehalten, vergleichbar mit dem Prinzip einer Bibliothek. Jeder registrierten Person erhält über die VYTAL-App einen individuellen QR-Code, ebenso wie jeder Behälter. Für den Leihvorgang werden Nutzer*innen-Code und Behälter-Code gescannt und so miteinander verknüpft. Die Nutzung des VYTAL-Systems ist für Kund*innen zudem kostenlos. Nach dem Leihvorgang können die Behältnisse innerhalb von zwei Wochen bei allen VYTAL-Partner*innen zurückgegeben werden. Und auch die Partner*innen des Start Ups haben einen finanziellen Vorteil. Denn sie zahlen nur pro Befüllung eines Behälters, also nur dann, wenn auch tatsächlich eine Einwegverpackung eingespart wurde. Eine bewusste Kalkulation, die den Partner*innen einen finanziellen Vorteil für ökologisches Handeln liefern soll, wie Sven im ChefTreff-Podcast erklärt.

Ein System mit internationalem Potenzial

Natürlich kam auch bei VYTAL die Frage nach Wachstum und entsprechenden Mitteln auf, so Sven Witthöft im Gespräch, denn bis Anfang 2020 war das Start Up selbst finanziert. Doch dann folgten innerhalb kurzer Zeit sowohl die Zulassung zum EXIT Gründerstipendium, als auch ein medienwirksamer Auftritt in der Fernsehshow ‘Die Höhle der Löwen’. Dieser brachte Sven und Tim nicht nur Reichweite, sondern auch einen Investor.

Sven und Tim holen mit Fabian Barthels, einem ehemaligen Arbeitskollegen, außerdem einen weiteren Mitgründer an Bord. Was als vielversprechende Idee begonnen hatte, entwickelt sich nun rasant zum Erfolg. Die Zahl an Partner*innen steigt immer weiter und das auch außerhalb des deutschen Markts. VYTAL gelingt es nicht nur sich auf dem österreichischen, sondern auch auf dem französischen Markt zu positionieren. Vor allem in Paris findet das Mehrwegsystem Anklang. Natürlich sollen noch weitere europäische Märkte erschlossen werden. Und die Zeichen stehen gut, schließlich ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Eine Handvoll der insgesamt rund 2000 Partner*innen ist inzwischen sogar schon in England, Belgien und Norwegen zu finden. Das System für nachhaltigen Komfort trifft einen aktuellen Nerv.

Na, bist Du neugierig geworden? Willst Du noch mehr über die Möglichkeiten von VYTAL für die Food-Branche erfahren? Oder ob das Mehrwegsystem auch für Dich und Dein Unternehmen geeignet wäre? Dann hör rein in die 112. Folge unseres K5 Podcasts ChefTreff. Es lohnt sich!

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